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Prozess


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Dirt Track

Jetzt wird es ernst, die ersten Meter auf dem Dirt Track in Lelystad. Ganz alleine in privater Atmosphäre durften wir das erste Mal selber auf dem Track fahren und gucken, wie sich das Bike unter Last verhält und ob es auch nach ein paar Runden am Stück nicht auseinander fällt. Ich hab es geschafft, alles lief rund und die GN 400 ist trotz der geringen Leistung zum Einstieg in den Sport ein geiles Bike!

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Fahrbereit

Und so geht der Tag zu Ende – meine Suzuki GN 400 Flat Tracker! Zu den Fakten: Gabel härtere Federn, 30mm längere Federbeine, Räder vorne und hinten 19“ auf original GN Radnaben, Mitas H18 130/80-19 vorne, Mitas H18 140/80-19 hinten, Sportluftfilter, offener Edelstahl Schalldämpfer, Storz Style Sitzbank, GN 125 Tank, Totmannschalter am Lenker, Vorderradbremse und Seiten- + Hauptständer entfernt.

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Einstellfahrt

Back on the Track, das Wetter gab noch mal alles und die letzten Einstellfahrten an dem Tag machen umso mehr Laune auf das, was mich bei den ersten Veranstaltungen erwarten wird. Alles hält, alles läuft und die GN 400 knattert lautstark vor sich hin. Optisch gibt es noch einige Stellen, an denen was getan werden kann und muss; Nummerntafeln und Kettenschutz fehlen noch in Gänze.

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Popo-Dämpfung

Wenn man schon mal wieder in der Werkstatt ist, kann man auch direkt noch für den Hintern eine Dämpfung aufbringen. Ne ordentliche Moosgummi Matte zur einen, Sprühkleber zum anderen und das Ganze dann mit der Schrubbscheibe auf dem Winkelschleifer in Form bringen. Optisch bei Weitem keine Perfektion, doch für den Moment ’ne super Lösung und der Hintern bedankt sich.

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Erste Probleme

Zu früh gefreut – nach einigen Runden hat sich die Halterung der CDI verabschiedet und die CDI baumelte unter der Sitzbank rum. Hoffentlich hat es sie nun nicht richtig erwischt. Also erstmal wieder einladen und alle zurück in die Werkstatt. 30 Minuten später packte ich meine amateurhaften Schweißer-Skills aus und brutzelte die Halterung wieder zwischen den Rahmen unter der Sitzbank.

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Probefahrt

Runter von der kleinen geraden Hausstrecke am Dorfrand auf eine große Runde in einem alten Industriegebiet. Raus aus dem Transporter, rauf auf den Schotter und mal die ersten Linkskurven ziehen. Alle paar Runden mal anhalten und den Vergaser einstellen und abstimmen. Neben der neuen Tröte gab es auch einen Sportluftfilter, die ganzen Veränderungen muss der Vergaser erst ein mal verstehen.

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Auspuff

Neue Tröte noch an den Karren montiert, die Elektrik bzw. das, was über geblieben ist, noch verdrahtet und schon konnte es auf der eigenen Hausstrecke am Dorfrand los gehen. Elektrik bedeutet nur noch Lima, CDI und Killschalter. Tröte ist so satt vom Klang, dass es mindestens nach dem Doppelten an Hubraum klingt und die ersten Meter machten schon sau viel Bock auf mehr … das Grinsen war groß!

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Tank & Sitzbank

Nach Rädern und Fahrwerk kommt nun der Tank und die Sitzbank dran. Beim Tank bediente ich mich bei der kleinen Schwester der GN 400 und missbrauchte den Tank einer GN 125 – plug and play wie aus dem Baukasten. Die Sitzbank auf die Schnelle im Kickstartershop bestellt und für den richtigen Style und Position etwas gekürzt und die passenden Halterungen angefertigt und montiert.

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Probesitzen

Fahrwerk und die neuen Räder sind drin, vorne ging alles locker flockig rein, hinten passte es gerade eben so. Kein Wunder, wenn zuvor ein 16“ Rad das Heck schmückte und nun eine 19er Pelle dort thront. Erster Eindruck? Das fühlt sich gut an, hinten noch 2-3cm höher legen den Bock, also andere Federbeine rein und vorne die Gabel härter bekommen. Neue Federn und Öl – CHECK!

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Neue Gummies

NEW RIMS NEW TIRES! Ein Kollege gab mir einen Satz GN 400 Radnaben, dazu organisierte ich mir neue Radlager, Speichen, Felgenringe und Reifen. Im Handumdrehen wurden aus den originalen 16“ und 18“ Rädern die 19“ Räder mit den Mitas Flat Track Reifen für den Spaß im Dreck. Die Felgenringe sind vorne und hinten 2,15 x 19 und die Reifen sind vorne in 130/80-19 und hinten 140/80-19 gewählt.

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Reduktion

Reduzieren auf das nötigste – so lässt sich der Umbau gut betiteln. Also erst ein mal alles runter, Fahrwerk, Tank, Sitzbank, Luftfilterkasten und Co. verabschieden sich für den Moment. Heck vom Rahmen abgeflext, Halterungen entfernt und den original Kabelbaum beseitigt. Dinge wie Scheinwerfer, Vorderradbremse, Drehzahlmesser und Tacho wird man später auch nicht mehr an dem Bike finden.

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GN 400 – Die Basis

Die BASIS – damit fängt alles an! Eine Suzuki GN 400 von 1982, 1-Zylinder, 400ccm, 4-Takter mit „starken“ 27PS. Ab Werk ist es eine Softchopper und für viele bestimmt nicht die erste Idee, wenn sie an ein Flat Track Bike denken. Doch der Rahmen und das Fahrwerk bringen alles mit, was es für einen schnellen und unkomplizierten Umbau braucht, denn wir wollen schnell auf den Track!